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Die Fridrich Methode ist ein System aus Algorithmen (Zugfolgen) zum lösen des Zauberwürfels.

sie wurde von Jessica Fridrich entwickelt und ist die mit Abstand meist verwendeste Methode aller Speedcuber.

Durch einige Speedcuber (z.B. Erik Akkersdijk, Yu Nakajima oder Feliks Zemdegs) wurde bereits das enorme Potenzial dieser Methode erwiesen. (Zeiten von unter 10 Sekunden)


Sie besteht aus vier Schritten wovon allerdings nur bei den letzten beiden Schritten unbedingt Algorithmen anzuwenden/zu lernen sind. Auch kann man für das F2L bis zu 41 weitere Algorithmen lernen. Die meisten Speedcuber nachen dieses jedoch vollkommen intuitiv und wenden keine zuvor gelernten Algorithmen an.

Schritt 1 besteht darin, ein Kreuz (also ein Pluszeichen) auf der unteren Ebene des Würfels zu bilden. (Cross, meißt gegenüberliegende Seite von gelb (weiß))

Mit dem 2. Schritt muss man die sogenannten Slots befüllen. Dies macht man mit einem Kanten- und einem Eckstein. Wenn man alle vier Slots befüllt hat, ist die zweite Ebene komplett. (F2L=First 2 Layers) Schritt 3 orientiert die Kanten und Ecken der 3. und letzten Ebene, d.h. die gegenüberliegende Farbe von der Farbe, mit der das Kreuz gemacht wurde, wird jetzt nach oben zeigen. Es gibt dafür 57 verschiedene Fälle. (OLL=Orientation of the Last Layer)

Der 4. und letzte Schritt permutiert (tauscht) die Steine so, dass sie an der richtigen Position liegen. Dafür gibt es 21 Algorithmen. (PLL=Permutation of the Last Layer)

Für diejenigen, nicht unbedingt alle 78 Algorithmen lernen wollen, gibt es eine sogenannte 2-Look Variante (wenn man 2-Look OLL und 2-Look PLL macht, dann nennt man es 4LLL) mit denen man diese Schritte in jeweils 2 Unterschritten anstatt einem löst.

Bei 2-Look OLL kippt man dabei zuerst die Kantensteine (um ein (meißt gelbes) Kreuz zu bilden) (2 [[Algorithmen) und dreht dann die Ecken (7 Algorithmen).

Bei 2-Look PLL werden zuerst die Kanten, dann die Ecken gelöst (permutiert), oder auch umgekehrt. Dadurch muss man dann nur noch 7 Algorithmen lernen (3 für die Ecken, 4 für die Kanten). In der Zeit wo man 4LLL macht (=4 Look Last Layer), kann man dann die restlichen Algorithmen lernen, womit man dann schneller wird. Generell wird empfohlen zuerst das komplette PLL zu lernen und erst dann das komplette OLL. Auch mit 2LookOLL kann man schnelle Zeiten von unter 20 Sekunden erreichen.

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